Need for Speed Payback
Belohnungen per Patch erhöht

geschrieben von Stefan Brauner am

In den letzten Tag hat Electronic Arts nicht sonderlich positiv von sich Aufmerksam gemacht. Während die Kritik an Star Wars: Battlefront II ziemlich medienwirksam war, wirkte die gleichzeitige Kritik an Need for Speed Payback vergleichsweise unauffällig. Dennoch war die Kritik von Presse und Fans spürbar, auf die nun reagiert wurde.

Hintergrund ist die Tatsache, dass die Belohnungen für absolvierte Rennen so niedrig ausfielen, dass schnell das Geld für Tuning-Teile fehlen konnte. Viele Spieler fühlten sich gezwungen, die Renn-Events so oft zu wiederholen, bis die eigenen Fahrzeuge wieder wettbewerbstauglich gemacht werden konnten. Die noch unbeliebtere Variante wäre der Kauf von Speedpoints, die wiederum für Lieferungen ausgegeben können. Eine Lieferung ist eine Lootbox, die unter anderem Ingame-Geld und Teile-Token enthält. Gerade bei Vollpreis-Titeln lassen sich somit nur wenige Fans gewinnen.

So wie DICE bei ihrem Shooter die Mikrotransaktionen entfernte, besserte Entwickler Ghost Games nun auch bei Need for Speed Payback nach. Hier bleibt die Kaufmöglichkeit zwar erhalten, doch dafür gibt es nun mehr REP (Reputation) und Ingame-Geld für Event-Teilnahmen, besiegte Racer in der offenen Spielwelt, Köderkisten (keine Lootbox, sondern ein Spielelement, das nach dem Einsammeln für eine erfolgreiche Flucht vor der Polizei belohnt) sowie für Rennen, die nicht mit einem Sieg beendet werden. Dies hat Ghost Games auf Reddit angekündigt. Weitere Verbesserungen sind geplant, in Kürze sollen auch die Tuning-Läden überarbeitet werden.

Die Änderungen der Belohnungen kann ich bereits bestätigen. Während es bereits vorher möglich war, auch ohne häufige Wiederholungen von Rennen und ohne den Kauf von Lieferungen, in der Karriere voranzukommen, gibt es bei Rennsiegen nun die doppelte Menge an Geld und auch die Reputation ist deutlich gestiegen, was wiederum häufigere Basis-Lieferungen als Belohnung zur Folge hat. Dies macht das Spiel spürbar einfacher, sodass Geld kein limitierender Faktor beim Durchspielen der Kampagne sein dürfte.

Need for Speed Payback

Entwickler: Ghost Games
Publisher: Electronic Arts
Genre: Arcade-Rennspiel
Altersfreigabe:
Veröffentlichung: 10. November 2017
Plattform:   PC
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